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E

Emanzipation:

Volkskrankheit des 20. Jahrhunderts. Hat offiziell noch keinen Einzug in das allgemeine Tanzen gefunden.

Erwachsenenübungsabend:

Findet nach dem Jugendübungsabend statt. In sehr netter Atmosphäre kann man dort das Treiben der “älteren” Generation beobachten. Seit mehreren Jahren auch Zuflucht für die Mitglieder, die sich in alterstechnischem Niemandsland befinden.

Ergebnisorientiertes Tanzen:

Wird gerne im Tanzkurs angewandt. Durch nicht ganz hunderprozentiges Umsetzen der geforderten Schritte, wird diese Art der Improvisation eingesetzt. Dabei stellt man sich am Ende der vermasselten Figur genauso hin wie der Großteil des Kurses, und betet, dass der Tanzlehrer es nicht gesehen hat.

F

Formation:

Meist ein leicht chaotischer Haufen, der sich aus engagierten Tänzern zusammensetzt und an Bällen, sowie anderen Veranstaltungen, eine Gruppentanzformation in verschiedenen Kostümen zu verschiedenen Themen aufführt.

Frau:

Sobald das tänzerische Gegenstück des Mannes die Tanzfläche verlässt, wandelt sie sich vom Tanzsportgerät zur Frau um. Auf eine Definition der “Frau” muss ich aus Zeitgründen und Gründen der eigenen Körperunversehrtheit verzichten.

Faschingsparty:

Alljährliches Event um die fünfte Jahreszeit zu zelebrieren. Um es auf einen Punkt zu bringen: 100 bunt verkleidete Wahnsinnige tanzen stundenlang Polonäse und Polka, und haben dabei riesigen Spass.

Führung:

Um das Tanzsportgerät in die gewünschte Richtung, Figur oder Pose zu bekommen, bedarf es der “Führung”. Dabei gibt es immer wieder Probleme, da die Männer teilweise von ihrem Gegenüber dominiert werden. Es gilt die Faustregel “Es führt, wer immer führt”, dann geht nix schief!

Foxtrott:

Der kleine Bruder des Quicksteps. Da dieser Tanz allerdings nicht so viele mannigfaltige Möglichkeiten der Unterhaltung, durch nicht tänzerische Aktivitäten, bietet, wurde dieser zu Gunsten der “Königsdisziplin” aufgegeben.

G

Geistertänzer:

Sehr unbeliebte Gattung von Tänzern, zu sehen bei Kreisverkehrstänzen. Meistens wechseln diese dunklen Gesellen die Tanzrichtung durch eine Figur o. Ä. und sorgen für Chaos.

Glaskasten:

Befindet sich gleich nach dem Eingang im TZO Hauptquartier. Hier kann man sich über alle Neuigkeiten im TZO informieren. Wird zukünftig noch mehr genutzt, sodass man beim Warten in der Eingangsschlange etwas zu tun hat.

H

Hausaufgaben:

Beliebte Aktivität der Jugendschüler vor, zwischen und nach dem Tanzkurs.

Haltung:

Oder auch Tanzhaltung. Die weibliche linke Hand auf der rechten Schulter des Mannes. Die männliche rechte Hand am linken Schulterblatt des Weibchens. Die freien Hände nun fassen. Jetzt müsste man in einer normalen Tanzhaltung stehen. (Durch verwechseln des weiblichen Schulterblattes mit anderen Körperteilen, kann es zu Differenzen innerhalb des Paares kommen!)

Hä?:

Odenwälder Tanzjargon, korrekt übersetzt: “Entschuldigen Sie Herr Tanzlehrer, aber die genaue Bewegungsabfolge dieser sepziellen Figur ist mir trotz mehreren Vorführens nicht geläufig” oder auch “Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Tanzlehrer, den soeben benutzten Tanzausdruck in einer mir verständlichen Art und Weise auszudrücken”. Ihr seht also, die Odenwälder Variante ist sehr viel kürzer!

Happy Dotz:

Bei nicht allen Tänzen gerne gesehene ‘Dotzbewegung’. Eigentlich hauptsächlich beim Jive einzusetzen. Profiimprovisationstalente versuchen immer wieder es in andere Tänze einzubauen. Ein Tipp: Lasst es!

I

Improvisation:

Lieblingsbeschäftigung vieler Tanzschüler, meist zum Leidwesen der Lehrer. Die daraus entstehenden Figuren entsprechen weder dem Lehrbuch noch der allgemein anerkannten Bewegungslehre!

J

Jive:

Schneller Tanz, der aus dem Rock`n`Roll und dem Boogie Woogie entstanden ist. Soll einen Ausdruck von Lebensfreude ausdrücken. Dies geschieht durch das ‘Happy Dotz’.

Jugendübungsabend:

Findet immer sonntags am späten Nachmittag statt. Oft wird dort die schmutzige Wäsche der lieben Lehrerinnen und Lehrer des Odenwaldes gewaschen. Die Jugendlichen zelebrieren dort das Ende des Wochenendes und bereiten sich seelisch und moralisch, brav wie es sich gehört, auf die nächste Schulwoche vor.

Jugendecke:

Mittlerweile auch “junge Erwachsenenecke” oder “Frührentnerecke” genannt. Ein kleiner leicht abgetrennter Platz in der Tanzschule an dem sich an jedem Erwachsenentanztee die “jüngeren Erwachsenen” zusammentun. Da der Autor selbst dazu gehört, kann mal allerdings sagen, dass das von Tag zu Tag weniger wahr ist…

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