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Vereinsausflug 2008

Schiffshebewerk Arzviller

Sehr früh (7 Uhr!) am Sonntag Morgen fanden sich 48 motivierte Menschen im Bus nach Arzviller ein. Dies war tatsächlich ein Ausflug für jung und –naja- etwas älter, mit fast jeder Altersgruppe vertreten.

Trotz der frühen Stunde war die Stimmung im Bus von Anfang an gehoben.

Mit einer kleinen Pause schafften wir es dann rechtzeitig zum Schiffshebewerk, wo uns eine Führung (zum Glück sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch) inklusive einer kleinen Schiffsfahrt erwartete.

Ein bisschen zum Hintergrund:

Das Prinzip des Schiffshebewerks besteht darin, dass die Schiffe von 2 Gegengewichten gezogen werden. Jedes dieser Gewichte wiegt 450 Tonnen und ist mit 14 Seilen (Durchmesser 27mm, 140m Länge) befestigt, von denen laut Experten aber nur 2 wirklich nötig sind. Sollte also sicher sein…

Jedenfalls ist dieses Schiffshebewerk sehr wichtig für die Schifffahrt dort, da man ohne es etwa 13 Stunden brauchen würde, um den Höhenunterschied von 44,5 Metern zu bewältigen. Mittlerweile sind allerdings die Mehrzahl der Schiffe, die befördert werden, Touristenschiffe (ca. 10000 pro Jahr!).

Soviel dazu, wer mehr wissen möchte sollte das nächste Mal unbedingt mitfahren!

Im Anschluss an das Schiffshebewerk fuhren wir nach Savernes, was als „Mittagspause“ gedacht war. Allerdings gab es nur wenige, die tatsächlich mit dem Essen zufrieden waren, als wir uns wieder am Bus trafen…

Hier kann ich jetzt nur meine eigene Geschichte erzählen, aber den meisten ging es wohl ähnlich:

Auf der Suche nach etwas Essbarem steuerten wir zunächst auf das erste Restaurant zu, das wir sahen. Dort wurden wir allerdings informiert, dass man ohne Reservierung gar keine Chance hätte. Mit knurrenden Mägen zogen wir also weiter. Wir hatten schon Angst, dass wir keine weiteren Restaurants finden würden, doch dann entdeckten wir ein süßes kleines Café, das auch Flammkuchen hatte, womit schon die Hälfte unserer Truppe zufrieden war. Dort bestellten wir dann auch. Und warteten. Warteten. Warteten.

Nach etwa 45 Minuten hatten dann endlich alle zumindest mal Getränke. Da wir nur 2 Stunden Zeit hatten, machten wir uns schon langsam Sorgen ums Essen. Nochmal eine Weile später kam die Nachricht, dass die Hälfte der bestellten Gerichte gar nicht mehr da waren. Hm… hätte er das nicht auch schon früher gewusst?

Wir hatten noch Glück und bekamen etwas zu essen, bevor wir wieder am Bus sein sollten. Andere waren da schlechter dran, daher verzögerte sich die Abfahrt auch ein bisschen.

Damit auch diejenigen, die gar nichts bekommen hatten, noch satt wurden, änderten wir die Route und fuhren noch zum deutschen Weintor, wo es sehr leckeres Essen gab.

Gegen halb 9 kamen wir wieder in Erbach an.

Trotz der Essensprobleme in Savernes, die eigentlich ziemlich witzig waren, war die Fahrt ein tolles Erlebnis!

Stefanie Thiemer